Unterbringungsbedarf rückläufig


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Kommentare: 2
  • #1

    sehr_enttäuscht_und_desillusioniert (Freitag, 29 April 2016 13:48)

    „Hamburg kann unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen.“ Mit dieser These überraschte Klaus Schomacker, Sprecher des Dachverbandes „Hamburg für gute Integration“, bei der Anhörung im Stadtentwicklungsausschuss. Statt extra Siedlungen für Flüchtlinge zu bauen, soll die Stadt das soziale Wohnungsbauprogramm aufstocken.

    Hamburg kann unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen..... ????
    Prima, wozu dann Bürgerinitiativen gegen Flüchtlingsgettos?

    Dann wünschen wir Ihnen allen viel Spass bei der Integration,
    da machen wir nicht mit....
    in Hamburg sagt man: Tschüß

  • #2

    Bitte Nicht tschüß sagen (Dienstag, 10 Mai 2016 11:15)

    Der Senat versucht die Volksinitiative mit dem Argument zu bekämpfen, sie ziele auf eine Obergrenze für Flüchtlinge ab, und verstoße so gegen Bundesrecht und sei deshalb rechtswidrig. Dagegen hat sich Klaus Schomacker mit dem Argument gewandt, dass auch nach den Vorschlägen der Volksinitiative keine Grenze für die Aufnahme von Flüchtlingen gegeben sei. Der Punkt ist aus Rechtsgründen wichtig. Das bedeutet aber nicht, dass sich für eine unbegrenzte Aufnahme ausgesprochen wurde. Das ist auch nicht das Thema der Volksinitiative. Das Thema ist vielmehr eine verträgliche Ausgestaltung der Wohngebiete, indem die Flüchtlinge möglichst breit und in kleinen Einheiten verteilt werden (so sind für über 40 von 104 Stadtteilen gar keine Flüchtlingsunterkünfte vorgesehen usw.).